DSDS – Deutschland sucht die Stadtmusikanten

Als die Räuber tief im Wald verschwunden waren und nichts mehr von Ihnen zu hören war, gingen die Stadtmusikanten wieder ins Haus zurück und machten es sich gemütlich. Langsam aber sicher fielen Ihnen die Augen zu und sie beschlossen sich wieder schlafen zu legen. Der Hahn saß wieder ganz oben in der Baumkrone und lauschte dem leisen Wind.

Ein neuer Tag brach herein und mit dem ersten Sonnenstrahl gab der Hahn sein schönstes „Kikeriki“ zum besten, um den Tag zu begrüßen. Die Stadtmusikanten machten sich auf um die Gegend zu erkunden. Sie Aßen die zarten Blätter der Bäume, die süßen Früchte von den Zweigen und tranken von dem Frischen Wasser aus dem Fluss.“ So lässt es sich aushalten“ sprach der Hund. Sie wollten noch einige Zeit hier verweilen, da ihnen die Hufen und Pfötchen vom weiten Weg schmerzten. Und so verging Tag für Tag.

Eines Tages auf dem Weg zum Fluss bemerkten die Stadtmusikanten, dass sie an diesem Tag nicht alleine waren. Zwei junge Burschen saßen am Fluss und angelten. Leise schlich die Katze sich an um sich einen Fisch zu stibitzen. Doch was sie dann hörte, ließ sie ihren Hunger auf Fisch vergessen. Aufgeregt lief sie zu den anderen, um ihnen sofort zu erzählen, was sie gehört hatte.

„Kommt schnell zusammen ich muss euch was erzählen. Die zwei Burschen sind Wanderer auf dem Weg in eine Stadt die niemals schläft, wo die Puppen auf den Tischen tanzen und es gibt dort eine Straße, wo die Musik spielt. Außerdem ist dort ein Casting von DSDS und dort will der eine Bursche vorsingen. Da müssen wir doch auch hin“. Die Stadtmusikanten schauten die Katze an und der Esel fragte noch mal nach: „Bist Du Dir sicher ?“ Die Katze sagte sicher und mit fester Stimme „ Ja, genau das haben sie gesagt“ . Der Hund schaute etwas skeptisch, aber der Hahn war vollauf begeistert. „Freunde da müssen wir auch hin“ rief der Hahn und flatterte wie wild mit den Flügeln. Der Esel schaute sich um und flüsterte „ Alles schön und gut aber was ist dieses DSDS ? „ Fragende Gesichter. Doch der Hahn hatte die Lösung schon gefunden. „ Deutschland sucht die Stadtmusikanten“ ist doch total klar“ sagte der Hahn und marschierte los zum Fluss „Auf auf Freunde wir müssen aufbrechen und die Burschen dürfen wir nicht aus den Augen verlieren , denn das ist unsere Chance berühmt zu werden. Wir haben uns lange genug ausgeruht“

Sie machten sich also wieder auf den Weg. Nach einiger Zeit und vielen Kilometern, hatten sie ihr Ziel erreicht und standen vor den Toren Hamburgs. Sie blieben den beiden Burschen weiterhin auf den Fersen und standen plötzlich mitten in der Stadt. Sie mussten vorsichtig sein, denn so eine Stadt ist ja nicht ganz ungefährlich. Sie gingen noch ein kleines Stück …..Und da war es, ein großes Schild DSDS auf dem Stand : Hier anmelden. Sie stürmten hinein und gaben ihr Talent zum besten. Sofort brach lautes Geschrei aus und alle liefen wild durcheinander. Die Stadtmusikanten wussten gar nicht wie ihnen geschah und warum alle davon liefen, bis 5 Männer mit dunkler Kleidung und bedrohlicher Haltung auf sie zu kamen und sie aus dem Gebäude warfen. Hm…. damit hatten die Stadtmusikanten nicht gerechnet. Geknickt zogen sie in den nächstgelegenen Park um sich von dem Schrecken zu erholen.

Nach einer Weile hatten hatten sie sich wieder gefangen. „OK sie waren wohl noch nicht für uns bereit“ sagte der Esel zu den anderen, und sie trotteten davon. Nach einer Weile wurden sie aus ihren Gedanken gerissen und bemerkten einen Park neben sich. „Planten und Blomen“. Langsam gingen sie durch die Pforte und befanden sich in mitten einer kleinen Oase. Nach einer Weile spitze der Hund die Ohren und sagte: „ Hört ihr das auch ?. Die Katze lauschte ebenfalls.“ Was mag das wohl sein? War das Musik ? Lautes Lachen ? Klirrendes Glas ?“ fragte der Esel. Der Hund schien etwas zu riechen, konnte es aber nicht zuordnen. Je weiter sie in den Park gingen, desto klare wurden die Geräusche.“ Das muss die Straße sein, in der die Musik spielt, die Puppen auf den Tischen tanzen von denen die Burschen sprachen“ sagte der Esel. Sie schauten sich um, denn sie hatten nicht bemerkt, dass es bereits dunkel geworden war.

Die Stadtmusikanten verließen den Park und gingen auf eine große Kreuzung zu. „ Ah da kommen die Geräusche her „ sagte der Esel und deutete auf die Straße mit den vielen Bunten Lichtern. Total faszinierend beobachteten sie die Menschen in den Gassen. Die Einen hatten bunte Sachen an, manche Glitzerten total und dann waren da welche mit Uniform. „Hm passt ja irgendwie gar nicht zusammen“ sagte die Katze. Auf einmal blieb der Hund stehen und deutete auf zwei Personen in Handschellen.“ Schaut mal, sind das nicht die Räuber aus dem Wald?“  „Tatsächlich“ sagte der Esel.“Schau mal Hahn wer da ist ! Hahn ??? Hahn, wo bist Du??? Hey hat jemand den Hahn gesehen?“  Alle drei schauten sich um, doch der Hahn war verschwunden.  Alles rufen hat nicht gebracht, da es einfach zu laut um sie herum war. Verzweifelt setzten sie sich an die Straße zu den Metallfiguren mit den Musikinstrumenten. „Tja jetzt können wir nur warten und hoffen, dass der Hahn im Morgengrauen wieder auftaucht.Die Nacht war lang und so beobachteten sie die Menschen die an Ihnen vorbei gingen. Viele der Menschen wollten ständig ein Foto mit Ihnen machen, was den Stadtmusikanten natürlich schmeichelte und so verging zumindest die Zeit.

Der Morgen brach an und die ersten Sonnenstrahlen tauchten am Himmel auf. Und da war es, das langersehnte  Kikeriki vom Hahn. Laut riefen sie den Hahn, damit er sie besser finden konnte. Am ende der Straße tauchte eine kleine Gestalt auf, die dem Hahn sehr ähnelte, doch er war es nicht, denn das was da stand hatte keine Federn mehr. Langsam kam die Gestalt näher und die Stadtmusikanten erkannten, dass es doch der Hahn war. „Wo sind denn deine Federn geblieben“ ? fragten ihn die anderen wie aus einem Mund. ……“Ich kann mich nicht mehr so recht erinnern“ sagte der Hahn.“ Aber da war eine wunderschöne Frau in Not, die hatte keine Kleidung an und konnte ihre Blöße nur mit zwei kleinen Fächern bedecken. Als ich mich schützend vor sie stellte, fiel ein Fächer zu Boden und traf mich am Kopf. Als ich wieder zu mir kam, waren fast alle meine Federn weg“. Der Hund und die Katze konnten sich das grinsen nicht verkneifen. Und irgendwie schaute der Hahn nicht so unglücklich wie erwartet. War er etwa verliebt ? Der Esel beschloss, dass es an der Zeit war den Weg nach Bremen fort zu setzen, schließlich war es noch weit und die Federn könnten in dieser Zeit nachwachsen. Als sie schließlich in Bremen ankamen hatte der Hahn sein neues Federkleid und verlor nie wieder auch nur eine einzige Feder.

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